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Predigten

von Pfr. Peter Caley bei der EMK Embrachertal in letzter Zeit

"Selbstverständlich? Wie Christen sich verstehen"

Christ*innen als 'Gläubige'

Markus 9,24 (Jahreslosung); Jesaja 7,1–9 + 28,14ff

„Ich glaube, Herr; hilf meinem Unglauben!“

„Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht.“ – „Wer glaubt, weicht nicht.“

Christ*innen als 'Sünder'

Psalm 32; Markusevangelium 2,14–17

„Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen“, sagt Jesus, „sondern Sünder“ (Mk 2,17) – theologisch wie auch gesellschaftlich gemeint.

Christ*innen als 'Erlöste'

Jesaja 35; Galations 4,4ff; 5,1

Kommst du dir erlösungsbedürftig vor? Auf welche Weise? „In Christus haben wir die Erlösung“ (Eph 1,7).

Christ*innen als 'Heilige'

1.Petrusbr. Kap. 1-2; Matthäus 6, 1–18

Nur Heuchler tragen einen aufgesetzten Heiligenschein. Echte Heilige haben eine Ausstrahlung, eine geheimnisvolle Leuchtkraft.

Spiegelungen

Spiegel sind nützlich. Ich stehe v.a. beim Rasieren länger vor dem Spiegel, manchmal mit und manchmal ohne Brille. Was junge Leute ohne Sehschwäche in meinem Gesicht sehen, wenn ich vor oder neben ihnen stehe, entgeht mir völlig, wenn ich mich nicht dann und wann etwas genauer im Spiegel anschaue. Da merke ich einiges, was mir sonst kaum bewusst ist: allerlei eigenwillige Härchen, Makel, Anzeichen meines Älterwerdens, und auch die Badges, die ich trage. Wenn ich mich dem Alltag zuwende, vergesse ich schnell, was mir mein Spiegel offenbarte. So ist es auch im übertragenen Sinne (vgl. Jak 1,23f). Inwiefern weicht unser Selbstbild von dem ab, was andere an uns zu sehen und zu spüren bekommen? Zwischendurch tut es gut, wenn uns ein Spiegel vorgehalten wird.

Die neue Predigtreihe befasst sich mit unserem Selbstverständnis als Christinnen und Christen. Wir mögen uns etwa als ‚Gläubige‘ oder ‚Erlöste‘ begreifen. Aber was heisst das eigentlich? Sind wir es wirklich? Da können wir überprüfen, ob alles, was wir für selbst-verständlich nehmen, wirklich so ist.

"Da ist Geist drin"

'Ruach': Einführung in die Predigtreihe - ATEM

Ezechiel 37; Joh 20,19-23

„Ich bringe Geistbraus in euch, so werdet ihr leben“, spricht Gott.

Vom WIND, der das ganze Haus erfüllt....

1.Mose 1,1f; Apg 2,1ff; 1.Sam 10,1–11; Apg 27

Wind ist ein hochdynamisches Geschehen….

Wind bewirkt Verwandlung!

Vom FEUER, das von innen her brennen will

Lukas 3,14; 24,32; Matt 3,14; Eph 3,14–21 (Psalm 66,1–12)

„Da brannte uns das Herz in der Brust!“

Wofür brennst du?

Vom Garten, in dem Liebe ausgegossen ist - WASSER

Röm 5,5; Joh 7,37ff; Jes 32,15-18; 44,1-5; Apg 2;

„Ausgegossen ist in unsere Herzen die Liebe Gottes durch den Heiligen Geist.“

Vom Wohlgeruch der Güte in der Schöpfung und in Christus

1.Mose 8,6-12 + 15-22; Philipperbrief 5,11-19

Alles verströmt seinen ureigenen Duft. Und wie Salbe duftet, so duften Gesalbte.

Allen, die Gott zugehören, drückt Gott sein Siegel auf

Epheserbrief 1,5f + 13f; Markus 1,9ff; Jeremia 32,8-15

Von der Gewissheit und der Prägung in der Zugehörigkeit zur Familie Gottes.

Ein böser Geist bedrückt; ein guter Geist macht uns weit

1.Samuel 16,14-23; Apostelgeschichte 16,16-24; 2.Korintherbrief 3,17

„Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ – Erleichterung und Emanzipation!

Vom Trost, der aufhellt, ermutigt und beflügelt

Johannesevangelium 14,15ff; Matthäusevenagelium 11,28ff (Jeremia 9,1 -10)

Den Heiligen Geist nennt Jesus ‚Geist der Wahrheit‘ und ‚Beistand‘ bzw. ‚Tröster‘.